Häcksler, Arten und Hinweise
Holzabfälle, Heckenschnitt und andere sperrige Gartenabfälle werden häufig zerkleinert. Das zerkleinerte Material wie Äste, Sträucher und Hecken kann wie Rindenmulch zum abdecken von Blumen, Büschen und Baumscheiben genutzt werden. Das Schnitzelgut kann gut kompostiert werden oder dient auch als Dünger.
Walzenhäcksler
Der Walzenhäcksler, auch Leisehäcksler genannt, gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Es zieht die Abfälle durch eine Schneidwalze selbständig ein, ist kraftvoll und verzeichnet kaum Verstopfungen. Durch seine niedrige Drehzahl ist er besonders leise jedoch etwas teurer in der Anschaffung. Die Druckwalzen aus Kunststoff stellen sich selbständig nach und das Schnittgutt wird gut zerkleinert. Die ersten Modelle führten eher zu einen quwetschen des Schnittguts. Heutige Geräte schneiden durch die Form der Schneidwalze auch kleines Schnittgut problemlos. Der Wartungsaufwand ist sehr gering.
Messerhäcksler
Der Messerhäcksler mit Schneidwerk ist die älteste Technologie. Die Messer drehen schnell und das Gerät ist auch im Leerlauf sehr laut. Messerhäcksler sind sehr anfällig gegen Verstopfung, jedoch im Vergleich zum Walzenhäcksler deutlich preiswerter. Beim Kauf eines Messerhäckslers ist immer auf die Leistung zu achten. Messerhäcksler mit hoher Leistung müssen stets mit 16A abgesichert werden. Gerade in Gartensparten ist das nicht immer gegeben. Achten Sie stets auf kurze, zumindest ausgewickelte Stromzuführung.
Vorsicht
Jeder Häcksler ist ein sehr gefährliches Werkzeug. Die Schutzvorrichtungen müssen immer Funktionstüchtig sein!
Messerhäcksler:

Walzenhäcksler: